Die Röntgenuntersuchung ist das älteste und bekannteste Bild-Untersuchungsverfahren, mit dem man von außen Aufnahmen des Körperinneren machen kann. Für die Medizin war (und ist) sie deshalb so wichtig, weil die X-Strahlen, nachdem sie den Körper durchdrungen haben, fotografische Platten bzw. Filme schwärzen oder auf einem strahlungsempfindlichen Durchleuchtungsschirm zu sehen sind. Es entsteht ein umgekehrtes, weiß-schwarzes (nicht schwarz-weißes!) Abbild des Körperinneren.
Die verschiedenen Gewebe und Organe "schlucken" die Strahlung unterschiedlich stark. So erscheinen zum Beispiel Knochen, die sehr viel Strahlung "schlucken" können, weiß, während das umgebende, strahlendurchlässige Muskelgewebe auf dem Film schwarz ist. Für Weichteiluntersuchungen verwendet man etwas weniger "harte" Strahlen, Hohlorgane und Blutgefäße können nur mit Hilfe eines strahlenundurchlässigen Kontrastmittels gut dargestellt werden.
